Konzept des ifa Institut für Arbeitsmedizin

Das ifa wurde 1995 von Dr. med. Dieter Kissling, FMH Allgemeine Medizin und Arbeitsmedizin als Outsourcing des Betriebsärztlichen Dienstes der ABB gegründet. Heute umfasst das ifa 5 Geschäftsbereiche.

 

1. Grundversorgerpraxis

Das ifa ist mit seinen 27 Ärzten der Fachrichtungen (Allgemeine Medizin, Innere Medizin, Kinder und Jugendmedizin, Psychiatrie, Gynäkologie, Arbeitsmedizin) ein wichtiger Grundversorger der Bevölkerung der Region Baden. Neben einer normalen Arztpraxis betreiben wir noch ein HMO Zentrum für SWICA, Provita, Atupri, Helsana Progrès, Visana-Gruppe (sana24, Visana und vivacare). Alle Ärzte sind vom ifa angestellt und erhalten für ihre Tätigkeit einen fixen Lohn.

Die Praxis in Baden ist technisch hochmodern eingerichtet. Administration und technische Untersuchungen inklusive Röntgen sind digital erfasst.

Unsere Ärzte haben noch die Möglichkeit im Assistenzarztverhältnis die praktische Weiterbildung für den Titel FMH für Arbeitsmedizin zu erlangen. Wir sind eine anerkannte Weiterbildungsstätte.

Nach einer ISO 9001 Zertifizierung im 2001 hat sich das ifa entschieden, eine EQUAM-Zertifizierung zu erlangen. Ein EPA-Assessment (europäisches Praxisassessment) hat stattgefunden und gezeigt, dass das ifa im Benchmark mit 90 weiteren Schweizer Grosspraxen überdurchschnittlich gut abschneidet. Befragt wurden Kunden und Mitarbeitende. Die Praxis wurde auditiert und die Prozesse überprüft. Die EQUAM-Zertifizierung erfolgte 2010, 2012 und 2015 die Rezertifizierung. In der Praxis arbeiten, 4 klinische Psychologinnen (delegierte Psychotherapie) und eine Kinder- und Jugendpsychologin sowie in der Physiotherapie AG, 6 Physiotherapeuten.

Tagsüber ist das ifa die Anlaufstelle für Notfälle am Arbeitsplatz für ca. 10'000 Mitarbeitende der ABB Schweiz und der Alstom Schweiz. Es besteht eine interne Notfallnummer und eine Notfallorganisation.

Als Betriebsärzte von ABB, Alstom und Bombardier sind wir rund um die Uhr zuständig für Mitarbeitende im Ausland und deren gesundheitliche Fragen (ca. 800 Personen befinden sich täglich im Ausland), inklusive Fragen der Repatriierung bei medizinischen Notfällen.

 

2. Gesundheitszentren

An den Standorten Baden, Birr, Turgi und Oerlikon betreibt das ifa Gesundheitszentren. Sie sind aus den früheren Sanitätsposten der ABB hervorgegangen und wurden 1996 ins ifa auf Wunsch der ABB integriert. Die Finanzierung erfolgt über die Vertragsfirmen (grösste Kunden: ABB Schweiz, Alstom Schweiz, Bombardier Schweiz). Mitarbeitende haben während den Öffnungszeiten die Gelegenheit unangemeldet bei gesundheitlichen Störungen ins Gesundheitszentrum zu kommen und erhalten dort eine Konsultation durch eine Pflegefachfrau. Die Pflegefachfrau führt eine Triage durch. Bei grösseren gesundheitlichen Problemen wird der Patient zu seinem Hausarzt weitergewiesen. Alle Pflegefachfrauen haben entweder berufliche Erfahrung auf einer Notfallstation oder Anästhesieerfahrung. Jährlich werden die Pflegefachfrauen in Notfallmedizin ausgebildet. Sie leiten Kurse für Betriebsnothelfer in CPR und Laiendefibrillation und sind somit als Kursleiterinnen dauernd auf dem neuesten Stand der Ersten Hilfe.

Jährlich führen wir für unsere Vertragsfirmen Gesundheitskampagnen im Sinne der Gesundheitsprävention durch.

 

3. Arbeitsmedizin

Das ifa stellt den Betriebsarzt für ABB Schweiz, Alstom Schweiz, Bombardier Schweiz. Weitere wichtige Partner sind: Siegfried Chemie Zofingen, Habasit AG Reinach BL, Migros (MGB, Genossenschaften, Industrien und Unternehmen), PriceWaterhouseCooper, ABB Konzern und zahlreiche weitere Mandate. Die arbeitsmedizinische Betreuung reicht von der Durchführung von Reihenuntersuchungen im Rahmen des UVG oder ArG bis hin zu individuellen Problemen am Arbeitsplatz. Das ifa führt regelmässig arbeitsmedizinische Kampagnen in Unternehmen durch.

 

4. Betriebliche Gesundheitsförderung

1997 wurde der Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung gegründet. Zurzeit umfasst dieser Bereich 4 Mitarbeitende. Hauptsächlich handelt es sich um ArbeitspsychologInnen und Bewegungswissenschafter. Im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung ist das ifa Marktleader in der Schweiz. Wir betreuen Kunden im Inland und dem grenznahen Ausland in Fragen zur Gesundheit am Arbeitsplatz. Zu unseren Kunden zählen: ABB, Alstom, Gesundheitsförderung Schweiz, Die Post, SBB, SWICA, AXA Winterthur, Schweizerischer Versicherungsverband, diverse Bundesämter und noch zahlreiche andere Unternehmen.

 

5. Telemedizin

Mit der Einführung von Telemedizin erweitert das ifa sein umfassendes Angebot um einen weiteren innovativen Dienst. Telemedizin gibt die Antwort auf unzählige Fragen der medizinischen Betreuung. Durch Telemedizin kann dem Mangel an ärztlicher Grundversorgung in abgelegenen Gegenden in der Schweiz oder weltweit begegnet werden. Medizinische Beratung für ältere Menschen in Alterswohnsiedlungen wird erleichtert, psychotherapeutische Betreuung von Expats in ihrer Muttersprache ermöglicht und medizinische Sprechstunden für Mitarbeitende auf abgelegenen Ölplattformen realisierbar. Hochqualifizierte Audio- und Videoübertragung in Lebensgrösse und Echtzeit macht all dies möglich. Das ifa verfügt über die notwendige technische Ausrüstung sowie die geeigneten Ärzte und Therapeuten, um telemedizinische Betreuung von Patienten im In- und Ausland zu leisten.

- Telemedizin

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- Fernwartung