Epikutantest
Was ist ein Epikutantest?
Bei einem Epikutantest wird der Körper zu Reaktionen provoziert, die einer allergischen Reaktionen entsprechen (Provokationstest). Geprüft wird, ob eine Person gegen bestimmte Substanzen allergisch ist und welche Stoffe die Krankheit auslösen.
Der Epikutantest (epikutan = "auf der Haut") erfolgt mit Hilfe von Hautpflastern auf dem Rücken welche verschiedene Substanzen enthalten. Der Test kann Substanzen nachweisen, die eine Allergie auslösen (Allergene). Getestet werden in diesem Fall Allergene, die als Verursacher einer Kontaktallergie in Frage kommen.
Eine allergische Reaktion liegt vor, wenn die Haut unter dem Pflaster mit einer Entzündung reagiert.
Wie funktioniert der Test?
Mit Hilfe spezieller Pflaster werden potenzielle Allergieauslöser auf die Haut des Rückens aufgebracht. Diese werden 48 Stunden belassen und die Haut darf während dieser Zeit nicht mit Wasser oder anderen Substanzen in Kontakt kommen. Nach 48 Stunden wird der Test nach der Abnahme des Pflasters ein erstes Mal abgelesen, nach 78 Stunden ein zweites Mal.
In der Praxis haben sich standardisierte Testreihen bewährt. Eine Standardtestreihe enthält die 25 häufigsten Kontaktallergene, beispielsweise Nickel, Duftstoffe, Perubalsam, Kobalt sowie verschiedene Konservierungsmittel und Salbeninhaltsstoffe.

